Tests
  Anbauteile
Reifen

 

- WTB Bronson 2.3 Race

- Conti- Rubber Queen 2.4

- Mountain King 2.4

- GEAX GOMA

- GEAX Datura

- GEAX Sturdy

- Geax- DHEA

- Geax- Neuron

- Conti- Baron und Kaiser

 


Testzeitraum April 2014 bis Oktober 2014

 

 

 

 

 

 

Geax Goma 2,25 und 2,4

 


Ein Duo für die harte Tour –

 

Goma ist der Allmountain-Enduro Reifen des italienischen Herstellers Vittoria.

 

Es gibt ihn in allen drei gängigen Größen jeweils in der Dimension 2.4 und 2.25.

 

Drei Varianten sind am Markt erhältlich, TNT, Falt- und Drahtreifen.


Wir haben sie als 26er gefahren, ein Satz in der Dimension 2.25 (TNT Version, 772g

 

nachgewogen) und dem riesigen 2.4er als Draht Version (1093g).


Uns fiel sofort das niedrige Mittenprofil auf.

 

Für einen Enduroreifen erscheint es uns als eher gering mit 3 Millimetern.

 

Seine Mitstreiter im Segment Enduro bewegen sich im Bereich zwischen 4,5 und 5,5 Millimeter.

 

 


Auf dem Trail zeigt sich dann allerdings,

 

dass der Goma mit seiner Sticky Compound Mischung ein Allround Gripper ist.

 

Die geringe Profilhöhe ermöglicht ein sehr direktes Fahrgefühl ohne schwammig

 

wegbrechende Segmente. Der Rollwiderstand ist spürbar gering aufgrund der in Fahrtrichtung

 

ausgerichteten und nach vorne abgerundeten Stollen.

 

Dem Goma liegt fast jeder Untergrund, lediglich tiefe, morastartige Böden bringen ihn

 

an seine Grenzen und setzen das Profil schnell zu.

 

Trockene, sandige oder steinige Böden, sowie feuchter Untergrund mit nassen Steinen und

 

Wurzeln erschrecken den Goma allerdings nicht.

 

Der Verschleiß war während unserer Testphase kaum feststellbar.

 

Gefühlt würden wir ihn allerdings als sehr gering bezeichnen.

 

 

 

Im Bikepark hat uns die Mischung aus 2.25er vorne und 2.4er hinten am besten gefallen.

 

Dadurch hatte man vorne eine gute Rückmeldung und hinten ausreichend Dämpfung für

 

Sprünge und starke Belastungen an Kanten.

 

Der 2.4er wurde uns zu unruhig auf harten, welligen Kurven.

 

Bei zügiger Fahrt dämpfte er nicht definiert genug (2 bar) und quittierte das mit

 

unkontrolliertem Springe.

 

Bei geringerem Luftdruck (unter 2 bar) fühlte er sich dann nicht stabil genug an.

 

 


Natürlich reicht im Park vorne dann mit Sicherheit die Drahtversion,

 

aber wir hatten nun einmal die TNT Variante zum Testen bekommen.

 

 

 

 

Fazit:


Der neue Goma entspricht seinem Anspruch ein sehr guter Enduro Reifen zu sein.

 

Er überzeugt als ausgezeichneter Allrounder,

 

gegen den Spezialisten einen schweren Stand haben werden.

 

 

Info: http://www.geax.com

 

 

 

 

Preise ab ca. 25 Euro für die Drahtversion und knapp 50 Euro für TNT

 

 

 


 

 

Testzeitraum September 2012 bis Dezember 2013

 

 

Continental „Der Kaiser“ und „Der Baron“

 

Zwei DownHill- Waffen aus Korbach

 

 

 

 

Diese beiden Reifen sind aus der Szene nicht mehr wegzudenken.

 

Nachdem „der Baron“ schon eine Namensänderung hinter sich hat

 

und die beiden Namen der Testpaarung nichts anzügliches an sich haben,

 

sollte man davon ausgehen können, dass wir die zwei adeligen DH- Wheels

 

noch einige Zeit lang unter diesen Namen im Circus antreffen werden.

 

Der Baron und ehemaliger RainKing wurde vom MudKing vom

 

schlammigen Thron gestoßen, daher der neue Name-

 

aber davon in einem anderen Bericht mehr.

 

 

 

 

 

 

Damit ist aber schon klar, wo der Baron seine Stärken besitzt, sollte man meinen.

 

Weit gefehlt können wir da nur sagen. Sein Einsatzgebiet ist viel weitreichender.

 

Dieses fängt bei matschig nassem Untergrund an, fühlt sich auf wechselnden

 

Untergründen am wohlsten und fährt sich selbst auf trockenem Untergrund sehr gut.

 

In tiefem Schlamm und tief-morastigen Böden schwimmt er ein wenig auf und überlässt

 

seinem Thronfolger dieses Terrain.

 

 

 

 

 


Auf trockenem Untergrund lässt er dem Kaiser dann den Vortritt.


Dieser spielt sich dort und auf felsig- wurzeligem Geläuf herrschaftlich.

 

Der Kaiser liebt trockene wie auch feuchte, vorwiegend feste Böden.

 

Egal ob steiniger Untergrund oder flowiger, Nadel und Moos bedeckter Waldboden

 

der Kaiser ist richtig schnell und immer spurstabil.

 

 

Quer zum Hang verlaufende Hindernisse quittiert er genauso wie der Baron

 

höchstens mit einem kurzen Rutscher, bis er sofort wieder Grip aufbaut.

 

Manchmal kommt es einem vor, als wenn beide Hände hätten.


In Kurven ermöglicht der Kaiser aufgrund seiner stabilen und hohen Außenstollen

 

enormen Grip und die Bremswirkung ist vehement.

 

Selbst auf losem Untergrund bauen beide Reifen äußerste Haftung beim Bremsen

 

und der Kurvenfahrt auf.

 

Wir haben beide Reifen auf Laufrädern mit einem 32mm Außenmaß gefahren

 

und  müssen sagen, dass der Kaiser aufgrund des größeren Abstandes zwischen

 

Mittel- und Außenstollen zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig bei

 

der Kurvenfahrt war.

 

 

 

 

 

Hatte man sich daran gewöhnt, stand der Kurvenhatz nichts mehr im Wege.

 

Aber auf einem 36mm-Laufrad fühlte sich der Reifen ein wenig ausgewogener an.

 

Wir haben uns im Laufe unseres Tests für eine Mischbereifung entschieden -

 

Wir fuhren vorne einen Baron und hinten den Kaiser und haben seitdem aufgehört

 

Experimente zu machen.

 

 

Tip:

 

Auf einem Enduro sind die beiden DownHiller zwar etwas schwer und vielleicht

 

auch etwas träger durch die weiche Mischung, aber bergab warten sie mit

 

Sicherheit und Fahrerlebnis auf. Wem sie zu viel Antriebkraft kosten, dem können

 

wir noch den Tip geben hinten eine RubberQueen/ einen Trailking (neue Bezeichnung)

 

2.4 zu montieren.

 

Dann ist etwas mehr Vortrieb da und die Performance einer gravitilastigen

 

Reifenpaarung ist trotzdem vorhanden.

 

Der Baron 2.5


Gewicht: 1300Gramm


Profil Anfang: 5 Millimeter

 

Der Kaiser 2.5


Gewicht: 1270Gramm


Profil Anfang: 5 Millimeter

 

 

 

 


 

 

Testzeitraum Mitte Juli bis Mitte August 2013

 

Geax- Neuron

 

 

 

Der DownHill- Reifen für harte, trockene Böden.

 

Wir haben ihn zirka 7.000 Höhenmeter auf steinig, hartsandigen Böden verschiedener

 

Bikeparks und auf felsigen Alpentrails  bewegt.

 

Auf diesen Untergründen ist der 1320 Gramm schwere Neuron richtig schnell und gibt ein

 

sehr gutes Feedback. Der Rollwiderstand ist für einen Reifen dieser Kategorie recht gering

 

dank der großen und stabilen in Fahrtrichtung ausgerichteten Mittelstollen.

 

Für genügend Seitenhalt in Kurven sorgen die stabilen, sehr gut haftenden Seitenstollen,

 

sowie die sehr stabile Karkasse. Wie alle Geax- Reifen gibt es auch den Neuron als tube-

 

notube kurz TNT. Die sehr stabile Karkasse schützt im Betrieb mit Schlauch unter anderem

 

erfolgreich vor Snakebite.  Der Verschleiß ist erstaunlich gering. Trotz vieler Bremsmanöver

 

besonders auf den felsigen Alpentrails zeigt sich selbst der stark belastete Hinterreifen in

 

verhältnismäßig gutem Zustand.

 


 

Acht geben sollte man allerdings auf feuchten Steinen, Felsen und Wurzeln.

 

Feuchtigkeit auf glatten Untergründen mag der Neuron überhaupt nicht.

 

Losen, schlammigen Untergrund hingegen meistert er hingegen recht gut.

 

 

Fazit:

 

Schneller, sicherer Reifen auf trocken, festem Untergrund.

 

Achtung bei Feuchtigkeit!


Gutes Feedback, gute Kontrolle und geringer Verschleiß.

 

Gewicht: 1320 Gramm


Profil Anfang: 4,8 Millimeter

 

http://www.geax.com

 

 


 

 

 

Testzeitraum Mitte Juli bis Mitte August 2013

 

 

 

Geax- DHEA

 

 

 

 

Der DownHill- Reifen für Alles.

 

Wir fahren den DHEA seit Mitte Juni dauerhaft auf unserem DownHill- lastigen

 

Bionico Supershuttle auf allen Trails rund um unsere Heimat genauso,

 

wie am Bernina, dem Brenner oder auch im Vinschgau.

 

Im Bikepark fühlt er sich natürlich auch sehr wohl ;-)!

 

Wenn er unter 800 Gramm wiegen würde, dann wäre er bei gleicher Funktion die

 

Endurowaffe schlechthin. Wer sich von den 1200 Gramm nicht beeindrucken lässt,

 

der hat auf einer harten Endurotour einen richtig stabilen Reifen mit viel Grip

 

und wunderbarer  Durchschlagsresistenz!

 

 

 

 

Natürlich kann man den DHEA auch gleich ohne Schlauch fahren.

 

Er gibt, ob mit oder ohne Schlauch ein sehr gutes Feedback und weist sogar mit wenig

 

Luftdruck in schnell gefahrenen Kurven eine enorme Stabilität auf.

 

Im Gegensatz zu seinem Bruder, dem Neuron, lässt sich der DHEA von feuchten,

 

glatten Untergründen und Wurzeln nicht erschrecken. In tiefen Böden müht er sich

 

erfolgreich, überlässt die Hatz durch derartiges Terrain allerdings gerne einem Spezialisten.

 

Er ist ein sehr guter Allround- DH- Reifen, der auch auf einer Endurotour super funktioniert.

 

Der Verschleiß hält sich in Grenzen weitestgehend durchaus in vertretbaren Grenzen, die

 

Segmente werden allerdings besonders am Hinterrad zu Beginn recht schnell abgerundet.

 

Der Bremshaftung schadet das fühlbar allerdings nicht.

 

 

 

Fazit:

 

Schneller, sicherer Reifen auf fast allen Untergründen!


Gutes Feedback, gute Kontrolle und gute Verschleißwerte.

 

Die Möglichkeit tube – no tube (TNT) zu montieren machen auch ihn zu einem Geheimtip!

 

Gewicht: 1200 Gramm


Profil Anfang: 4 Millimeter

 

 

 

 

 

http://www.geax.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Testzeitraum Mitte März bis Mitte Juni

 

 

GEAX Sturdy

 


 

Der Sturdy fällt auf, irgendwas ist anders?

 

Jaa genau, seine grauen Seitenflanken.

 

Also edel ausschauen tut er schon mal! 2,25x26 in der TNT AM Casing Ausführung mit

 

Protection platzieren ihn mit einem Gewicht von 765g (gewogen) mitten im Enduro/ AM-

 

Segment und mit einer Profilhöhe mittig von 4,8mm besitzt er sogar 0,3 Millimeter mehr

 

Gummihöhe als ein Conti Baron Enduro 2,3 und ist mit zwei Laufrichtungen ausgestattet.

 

 

 

 

Einmal Speed für leichtes Rollen und Traction für viel Grip.

 

TNT ist die Abkürzung für Tube/ no Tube, was heißt, dass der Sturdy voll schlauchlos

 

vorbereitet ist. Wir montierten ihn auf zuerst auf unseren umgebauten DT Swiss FR6.1D

 

und danach auf unseren SunRingle Charger Pro

 

dank Stan’s NoTubes natürlich ohne Schlauch

 

und befüllten ihn zwecks Pannenschutzes über das Ventil mit Dichtmilch.


Wir haben ihn mit zirka 1,8 bar gefahren und möchten ihn auf verschiedenen Untergründen

 

bewerten, die unter anderem vom Hersteller selbst auch in einer Übersicht zur besseren

 

Beschreibung der Reifen genutzt wird.


Das erste Bewertungskriterium aus der Skala von Geax ist die Asphalttauglichkeit.

 

Da wir versuchen Asphaltfahrten zu vermeiden interessiert uns dieser Punkt nicht so sehr,

 

aber wir beugen uns der Allgemeinheit. Also er läuft auf der Straße für einen stark profilierten

 

Reifen ganz gut, hörbar verkündet er allerdings beim Tritt ins Pedal oder Griff in die Bremse,

 

dass er lieber im Dreck spielt. Die Segmentblöcke werden hörbar verbogen. Festgefahrenen

 

Sandboden mag er hingegen sehr gerne. Er baut auf trockenen Naturboden- Trails enorm

 

Grip auf und vermittelt diesen auch bei schnellen Kurvenfahrten.

 

 

 

Losen Untergrund verkraftet der Sturdy ebenfalls gut. Wiesen und trockenes bis feuchtes

 

Erdreich meistert er hervorragend. Auf Fels verliert er schon mal kurz den Halt,

 

kontert aber sofort mit genügend Grip, um nicht das Vertrauen seines Reiters zu verlieren.

 

Schotter und Schlamm bremsen ihn ein wenig ein, genauso wie nasse Felsen und Wurzeln.

 

Das soll nicht heißen, dass er diese Disziplinen nicht beherrscht, sondern dass man ihn auf

 

diesen Untergründen nicht genauso bewegen kann wie einen „Spezialisten“.

 

Auf nassen Felsen und Wurzeln wirkt er ein wenig rutschig, aber ausreichend kontrollierbar.

 

Auf Schotter sind die Profilblocke der Reifenflanke dieses AM-Reifens ausreichend stabil zum

 

zügigen Fahren, aber nicht zum Heizen. Das sollte man den DH- und Freeride- Reifen

 

überlassen, die speziell dafür gemacht sind. Gleiches gilt auf schlammigen Untergrund.

 

Man fährt den Sturdy ausreichend kontrolliert, hat aber wie auch auf Schotter eine geringere

 

Führung bei der Kurvenfahrt, was einen dazu zwingt ein wenig den Fuß vom Gas zu nehmen.

 

 

Fazit:

 

Der Sturdy ist ein gelungener Enduro-Reifen mit leichten Abstrichen auf Untergründen,

 

die im Verhältnis gesehen etwas seltener befahren werden. Sand, lockerer Boden und auch

 

noch trockener Fels sind so seine Stärken. Auf grobem  Schotter und im Schlamm möchte er

 

besonders bei der Kurvenfahrt etwas langsamer bewegt werden.

 

Alles in Allem ist der Geax Sturdy genau das, was ein AM-Enduro-Rider bevorzugt –

 

in Allrounder für jede Situation und geringem Gewicht...

 

 

Mehr Infos:

 

http://www.geax.com

 

 

 

 

 


 

 

 

Testzeitraum Mitte März bis Mitte Juni

 

 

GEAX Datura

 


 

 

Der Datura ist ein Spezialist.

 

Alles was locker ist wird von ihm bevorzugt.


In lockerem Erdreich, Schotter und Schlamm krallt er sich fest und verkeilt seine regelmäßig

 

und verhältnismäßig weit auseinander angeordneten Profilblöcke auch gut auf felsigem

 

Untergrund, wozu in jeder Disziplin der Super Sticky Soft Compound beiträgt.

 

Mit dieser sehr weichen Gummimischung, DH 2-Ply Casing, einer Dimension von 2,2x26

 

und 5,5mm hohen Profilblöcken ist er spezialisiert auf lose Untergründe und besonders

 

auf tiefe Böden und Nässe. Harte Sandböden und Straße sind nicht das bevorzugte Terrain

 

dieses Reifens, obwohl er erstaunlich gut auf der Straße rollt, aber auf Asphalt hört beim

 

Pedallieren, wie er die Antriebskraft vernichtet.

 

 

 

Die Selbstreinigung ist sehr gut, lediglich in sehr tiefem,

 

morastigem Boden wird er bei sehr langsamer Fahrt den Matsch nicht mehr los.

 

Erhöht sich das Tempo auf zügiges Schritttempo und schneller,

 

dann wirft er seinen Ballast sofort wieder ab.

 

 

 

 

Mit 1100 Gramm (gewogen) bewegt sich der Datura im unteren Bereich bei den DownHillern,

 

ist allerdings auch etwas schmaler als seine Kollegen der “trockenen“ Fraktion.

 

 

 

 

Fazit:

 

Der Datura ist ein Spezialist für alles Lose und Nasse.

 

Wir waren beeindruckt wie zielgenau er sich auf tiefen Böden und Schotter steuern ließ.

 

Schlamm machen dem Datura nichts aus, er wirft eher damit um sich.

 

Beeindruckend war der verhältnismäßig geringe Verschleiß, wenn man bedenkt, dass man

 

hier mit einer superweichen Gummimischung unterwegs war. Wir hatten auch aufgrund der

 

Gummimischung und der hohen Segmentblöcke mit mehr Antriebsverlusten gerechnet,

 

doch auch diese Verluste halten sich in Grenzen, lediglich auf der Straße sind sie zu fühlen.

 

 

 

Mehr Infos:

 

http://www.geax.com

 

 

 

 


 

 

 

Testzeitraum Juni 2012 bis September 2012

 

 


Mountain King 2.4


Eine Mischung aus Race-, Touren- und Trailreifen mit großem Volumen

 

und einer weichen Gummimischung verspricht Spaß

 

– kann sie die Versprechen halten?

 

 

Seit unserem ersten Kotakt mit dem Mountainking im Frühjahr 2011

 

hat man bei Conti fleißig weiterentwickelt. Das Profil ist geblieben,

 

die Gummimischung wurde perfektioniert. Die Black Chili Rezeptur war früher etwas

 

anfällig für Verschleiß konnte aber schon immer mit gutem Grip überzeugen.

 

Mittlerweile muss man den Reifen schon quälen, um ihn vorzeitig zu verschleißen.

 

Das große Volumen ermöglicht ein Fahren mit geringerem Reifenluftdruck, 

 

wodurch der Reifen auf Trails neben erhöhtem Komfort auch eine größere Aufstandsfläche

 

bietet. Dadurch klettert er auf wurzeligen und steinigen Pfaden besser und vermittelt

 

bergab auf schwierigem Terrain Sicherheit, die er auch hält.

 

Durch den guten Pannenschutz ist das Fahren mit geringerem Luftdruck auch aus

 

Reifentechnische Sicht kein Problem.


Auf sehr losem, tiefem Untergrund schwimmt er allerdings merklich schneller auf als ein

 

schmalerer Reifen. Der dabei ungewollt entstehende Drift ist allerdings gut kontrollierbar

 

und lässt sich durchaus verschmerzen,

 

wenn man das breite Nutzungsspektrum dieses Conti Reifens betrachtet.

 

Auf nassem, schlammigem Geläuf bohrt er seine vier Millimeter langen Stollen in den

 

Untergrund und schaufelt diesen nach hinten weg, um möglichst viel Vortrieb dabei zu

 

erzeugen. Erst tief lehmiger Boden verschließt das Profil und bringt den Mountainking an

 

seine Grenzen. Die zweite Grenze markiert das Fahren auf Asphalt.

 

Das mag der Mountainking nicht und tut dies auch lautstark kund.

 

 

Mehr unter:


www.conti-online.com

 

 

 

 


 

Testzeitraum März 2012 bis November 2012

 

 


Rubber Queen 2.4

 

 


Riesiges Volumen, Snakebite resistent, hoher Spieltrieb

So lernten wir die Königin kennen.

 

Der 2.4er ist gewaltig!

 

Und damit meinen wir nicht nur das Volumen!

 

Die Gummimischung aus Black Chili Compound ermöglicht diesem Reifen einen

 

hervorragenden Grip. Beim Uphill auf der harten Tour braucht man schon ein wenig mehr

 

Schmalz in den Waden um das Ziel zu erklimmen, aber runter entschädigt die super

 

Performance jeder Mühe.

 

 

 

 

Auf Wurzeln und Fels baut sie aufgrund des großen Reifenvolumens enormer Grip auf

 

und erzielt beim Bremsen Topwerte. Im Schlamm ist sie keine Spezialistin,

 

bemüht sich aber bis hin zu schlammigem Untergrund Haftung zu vermitteln.


Besonders überzeugt hat uns die Queen auf festem Untergrund,

 

egal ob trocken oder feucht.

 

 

 

 

Im Bikepark klebt die Königin am Boden und übermittelt trotz dem riesigen Querschnitt

 

unwahrscheinlich viel Feedback vom Untergrund an den Fahrer.


Dieser Reifen von Conti deckt einen sehr großen Bereich in der Kategorie Free Ride

 

und Enduro ab und erlaubt sich dort keine Schwächen!

 

Den Marathon überlässt die Queen  dem König der Berge,

 

doch wer sich ein wenig mehr schindet, der wird auf seiner Endurotour von einer

 

verlässlichen Partnerin begleitet, die die Härtere Gangart locker wegsteckt.

 

 

 

Mehr unter:


www.conti-online.com

 

 

 

 

 


 

 

Testzeitraum September 2011 bis November 2012

 

 

 

WTB Bronson 2.3 Race - Er wurde gequält!

 

 


Als wir den Bronson vor eineinhalb Jahren zum Testen bekamen,


musste zuerst das Bike von unserer Fotografin dafür herhalten.

 

Sie war gerade seit einem halben Jahr mit ihrem ersten Enduro unterwegs,

 

war vorher nur Feldwegradler und jetzt sollte sie diesen Reifen testen.

 

Ihr erster Kommentar zur Optik ließ ein wenig Angst heraushören.

 

 

 

 

Sie war sich nicht sicher,

 

ob das Mittelprofil genügend Grip auf allen Untergründen aufbauen würde.

 

Aus dem erst einmal, wurde dann ein immer.

 

Sie gab den Bronson nicht mehr her und ist immer schwer zu überzeugen

 

auch einmal einen anderen Reifen auszuprobieren.

 

 


 

Das Mittelprofil reicht immer für genügend Vortrieb,

 

ob auf festgefahren trockenem Lehmboden oder bei matschigem Untergrund.

 

Die Selbstreinigung des Profils ist hervorragend.

 

Die seitlichen langen Profilblöcke sorgen bei der Kurvenfahrt für vertrauensvollen

 

Haftungsaufbau. Sie verkeilen sich regelrecht im Untergrund.

 

Nasse Wurzeln und Steine verlieren an Schrecken.

 

Ein leichtes Wegrutschen quer zum Hindernis wird durch das Randprofil vehement

 

abgefangen. Auf harten Böden und besonders auch auf Asphalt läuft dieser WTB trotz

 

weicher Mischung mit geringer Reibung, selbst bei einem endurotypischen Luftdruck von

 

weniger als 2 bar rollte uns unsere Fotografin  immer davon…

 

 


Trotz teilweiser Material vernichtender Bremsmanöver und wahrlich nicht pfleglichem Umgang

 

weist der Vorderreifen lediglich normale Laufabnutzung auf

 

und der Hinterreifen lässt sich immer noch als durchaus fahrbar beurteilen.

 

 

 

Weitere Infos:


www.wtb-bike.eu

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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