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Laufradgrößen - Wirrwar...

 

 

 

Laufradgrößen:  29“, 27.5“ – 650B oder 26“ ?!?

 

 

 

 

Wir haben alles bereits gefahren und halten trotzdem an 26“ Zoll fest!


Mit 27,5“ können wir uns noch anfreunden, aber ein TwentyNiner ist nicht unsere Wahl!

 

Aber es muss auch nicht jeder alles mögen!!!

 

Das ewige Hin und Her mit den Laufradgrößen und die Spekulation, ob die 26 Zollräder

 

sterben, nervt uns mittlerweile ein wenig.


Jeder soll fahren, was er mag. Jede Laufradgröße hat ihre Vor- und Nachteile, wobei wir

 

nicht wissen, warum plötzlich alle auf 29er

 

 

 

 

 

und jetzt auch noch auf 27.5er spinnen?!

 

 

 

 

 

Am besten fährt man ein 29er und macht dann ein Fahrtechniktraining!


Oder man fährt weiter ein 26er und lernt einfach das Fahren beim Fahren…

 

Früher sagte man mit einem Hardhardtail oder einem Hardtail lernt man das Fahren.

 

Heute lernt man das Fahren schon mit einem 26er Fully!

 

 

 

 


Hindernisse, die man mit einem 29er einfach überrollt, die fährt man mit einem 26er aus.

 

„Das ist doch ein Nachteil für den 26 Zoll- Rider!“ könnte man jetzt behaupten –

 

wir behaupten, dass das nicht so ist!


Das Umfahren, bzw. das andere Anfahren von Hindernissen macht unserer Meinung nach

 

den Reiz aus. So lernt man fahren und so macht unseres Erachtens das Fahren Spaß.

 

Gegen wen fährt der Hobbyfahrer?- Gegen keinen!!!

 

Oder anders gefragt: “Was reizt ihn am Mountainbiken?“

 

Der technische Trail den es zu bewältigen gilt und das Ausschöpfen seines Fahrkönnens

 

und die weitere Verbesserung desgleichen.

 


Ob man nun fünf oder auch zehn Minuten länger für die Bewältigung

 

von 600, 800 oder 1000 Höhenmeter rauf benötigt oder runter das ein oder andere

 

Hindernis mit mehr Aufmerksamkeit bewältigen muss ist doch völlig egal!

 

Wichtig ist doch der Spaß!

 


Es gibt für den Privatfahrer in der Freizeit keinen Gegner! Er will doch eigentlich nur

 

genießen! Und das ist genau der Punkt an dem wir sagen, dass es langsam

 

gut ist mit dem ewigen neu erfinden von bewährten Bauteilen!


Die Industrie sollte sich vielleicht auch mal anhören, was der Kunde möchte,

 

denn der Kunde ist der, der auf Dauer die Kohle in die Kassen der Hersteller spült!!!


Viele Kunden wollen gar kein 29er oder die Zwischengröße 650B. Sie wollen vielleicht einfach ein

 

nur ein funktionierendes, robustes 26 Zoll MTB – PUNKT!

 

 

 

 

 

Auch wenn wir vielleicht ganz kleine Lichter am Bike-Himmel sind, möchten

 

wir die Industrie darauf hinweisen auf alle seine Kunden zu hören und Traditionen

 

nicht weniger zu beachten, als die neuesten Trends…


…denn es zeigt sich immer wieder, dass Altbewährtes länger hält!


Da wir selber hauptberuflich tief in der Entwicklung im Fahrzeug- und

 

Luftfahrzeugbau tätig sind, wissen wir wovon wir da sprechen…

 

Jede Laufradgröße hat seine Vor- und auch Nachteile.

 

26“- Die Beschleunigung des Hinterrades beim Antreiben und natürlich die negative

 

Beschleunigung beider Räder beim Bremsen können vom 29er bei

 

gleichen Bedingungen nicht erreicht werden. Beim 29er ist alles ein Wenig träger.

 

Das Mehrgewicht eines großen Laufrades gegenüber dem klassischen Felgenmaß

 

und auch die verminderten Steifigkeitswerte sprechen gegen die neuen Radmaße.

 

 

 

 

 

29“- Größere Reifenaufstandsfläche, somit mehr Traktion und leichteres Überrollen

 

von Hindernissen aufgrund eines flacheren Winkels zum Hindernis sprechen

 

für die Großen. Auch die längeren Kettenstreben und somit die verminderte

 

Neigung am Anstieg das Vorderrad zu heben, spielen die neuen Dimensionen

 

in den Vordergrund. Doch die größeren bewegten Drehmassen machen die Bikes

 

unhandlicher und wenn der Rahmen auch noch so kompakt gebaut wird müssen

 

die Räder immer noch irgendwo untergebracht werden. Umso kompakter ein 29er

 

gebaut ist, desto instabiler wird es evtl., da irgendwo am Rahmen etwas eingespart

 

werden muss (z.B. Lenkkopfbereich).

 

 

 

 

 

650B oder auch 27.5“ – Bei dieser Laufradgröße hat man versucht aus beiden Größen

 

(kleiner, wie auch größer) die Vorteile in einer LR-Größe zu vereinen.

 

 

 

 

Aber auch diese Größe ist nicht die Eier legende Wollmilchsau! Stabilität geringer

 

als beim 26er und Winkel zwischen Reifen und Hindernis steiler als beim 29er –

 

nur ein Beispiel…

 

 

Es ist Geschmacksache was man fährt und die Wahl der LR-Größe sollte auch

 

jedem selbst überlassen sein. Man sollte nach dem Einsatzgebiet, den eigenen

 

Vorlieben und vielleicht auch nach den Materialwerten (Steifigkeit, Gewicht usw.)

 

der Laufradgrößen eine Entscheidung treffen.

 

 

Wir bleiben auf jeden Fall bei 26 Zoll,

 

 

 

 

werden aber die beiden anderen, gängigen

 

Laufradgrößen ohne weiteres am Markt akzeptieren ;-) und auch deren Entwicklung

 

weiter verfolgen. Wir hoffen allerdings, dass die Hersteller die Weiterentwicklung

 

von den klassischen 26ern nicht vernachlässigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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